Warum ich ein Unternehmen gegründet habe
Der Kontrast zu meiner Tätigkeit im Konzern lässt dies besonders leicht erkennen: Ich sehe grundsätzlich jeden meiner Arbeitsschritte in seinen nächsten jeweils größeren Zusammenhängen. Deswegen habe ich mich z.B. während meiner Tätigkeit bei im Konzern auch in Bezug auf die unternehmensweite Projektorganisation fortgebildet. Die Entwicklung neuer Wirkstoffe dauert typischerweise mehr als 10 Jahre. Selbst von den wenigen Kandidaten die in die klinischen Phase gelangen, erreichen mehr als 95 % nie den Markt. Selbst in den wenigen erfolgreichen Projekten leistet jeder der vielen (manchmal tausenden) beteilligten Mitarbeitern nur einen verschwindend geringen Beitrag, und ist somit “Rädchen im System”.
Dem gegenüber schätze ich sehr die Möglichkeit selbst Produkte von der Idee, über die intensive Marktforschung zur Entwicklung und schließlich zur Vermarktung zu führen. Des weiteren schätze ich die Möglichkeit, die Agilität eines kleinen Unternehmens zu nutzen um dieses zeitnah auf die Bedürfnisse des Marktes auszurichten. A priori real existierende Probleme zahlungsbereiter Kunden zu lösen ist nicht nur finanziell sehr lukrativ, sondern auch gibt mir auch das Gefühl, meine kreative Kraft sinnvoll einzusetzten und verschafft mir dadurch Befriedigung.